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Soziale Netzwerke

Logos von einigen bekannten Sozialen Netzwerken (beispielhaft)

Logos von einigen bekannten Sozialen Netzwerken (beispielhaft)

Bei sogenannten sozialen Netzwerken handelt es sich um Online Communities, die auf einer Plattform im Internet angesiedelt sind. Sie werden genutzt, um sich auszutauschen, frühere Freunde wieder zu finden, neue Kontakte zu knüpfen, sich zu präsentieren und Informationen weiter zu geben.

Chancen und Risiken, die mit der Nutzung von Online Communities einhergehen können, sollten im Sinne eines medienkompetenten Verhaltens abgewogen werden.

Die zur Zeit weltweit am meisten genutzte Online-Community ist Facebook. Eine im deutschsprachigen Raum entstandene Community ist studiVZ.

Als "Ableger" davon wurden von den gleichen Betreibern schülerVZ für Schülerinnen und Schüler von 10 bis 21 Jahren und meinVZ für Personen, die weder Schüler noch Studenten sind, gegründet. Durch die Einschränkung der Altersstufe und ein besonderes Zugangsverfahren wurde durch schülerVZ eine Community geschaffen, in der Kinder und Jugendliche sich durch Erwachsene weitestgehend unbeobachtet vernetzen konnten. Zunächst wurden die VZ-Netzwerke gut angenommen, schwindende Nutzerzahlen führten aber dazu, dass schülerVZ im Mai 2013 eingestellt wurde. Ein weiteres bekanntes soziales Netzwerk ist Google+.


Information und Diskussion

Zwischen Selbstoffenbarung und Privatheit

Am 29.10.12 veröffentlichte die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) eine Studie zum Thema „Digitale Privatsphäre: Heranwachsende und Datenschutz auf Sozialen Netzwerkplattformen". Die Ergebnisse zeigen in einer Zusammenfassung das Verhalten 12- bis 24-Jähriger in Social Communities auf und richten sich speziell an Pädagogen und Multiplikatoren. mehr...

Im Blickpunkt: Social Communities

Die Broschüre aus der Reihe medienkompetenzNRW erklärt, wie soziale Gemeinschaften im Netz funktionieren, welche Risiken mit ihrer Nutzung verbunden sind und worauf man achten muss, um sich und seine Daten zu schützen. Zum Download

Lehrer-Online-Fall des Monats: Mehr Sicherheit in sozialen Netzwerken

Im Fall des Monats März 2010 beschreibt das Internetportal Lehrer-Online.de die rechtlichen Grundlagen für die Nutzung sozialer Netzwerke. Weitere Kapitelüberschriften lauten zum Beispiel: "Wer hat ein Interesse an persönlichen Daten und Inhalten?", "Wie werden persönlich Daten geschützt?","Wie lange "leben" Daten?" und "Die Grenzen der Meinungsfreiheit". mehr ...

Online - Diskussion: "Virtuelle Bekanntschaften, multiple Identitäten und das Ende der Privatsphäre?"

Am 01.09.08 startete Telefónica O2 Germany auf der Internetplattform der Bundesinitiative UPJ e.V. eine Online-Diskussion zum Thema "Chats, Communities & Co.: Wie sicher sind Kinder und Jugendliche?". Mit der Frage zu den Themen Jugend- und Datenschutz richtete sich O2 an Eltern, Pädagogen und Experten, Betreiber von Internet-Seiten, aber auch an Jugendliche selbst. Die Ergebnisse der Diskussion können auf der Plattform nachgelesen werden. mehr ...

Materialien zum Schutz der Privatsphäre – Facebook

Auf der Internetseite von klicksafe.de werden einige Leitfäden zum Schutz der Privatsphäre zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich unter anderem um Einstellungsmöglichkeiten für minderjährige Nutzer. mehr...


Soziale Netzwerke als Unterrichtsgegenstand

Minderjährige in Sozialen Netzwerken

Hintergrundinformationen und Unterrichtsmaterialien mit Schwerpunkten zu Facebook finden Sie bei klicksafe.de. Die Materialien behandeln Fragen rund um das Erstellen, Bearbeiten, Deaktivieren und Löschen eines Kontos sowie zum Schutz der Privatsphäre. mehr...

Verhaltensregeln in Sozialen Netzwerken

Schülerinnen und Schüler der LWL-Förderschule für Hören und Kommunikation aus Münster haben einen Film über Verhaltensregeln auf Facebook gedreht. Damit haben sie beim „media literacy award" in der Kategorie Inklusion den ersten Platz gewonnen. Der Wettbewerb wird jährlich vom österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur für die besten und innovativsten medienpädagogischen Projekte an europäischen Schulen ausgeschrieben. Zum Film gelangt man hier...

Gefahren sozialer Netzwerke einfach erklärt (by explainity)

In einem youtube-Film werden Probleme, die sich aus einer unbedachten Nutzung von facebook ergeben können, anschaulich präsentiert. Zum Film gelangt man hier...

"Big brother is watching you! - SchülerVZ, StudiVZ & co"

Das Infopapier von Tanja Siggelkow vom jugendinfo-Team greift beispielhafte Situationen auf und gibt Tipps für den Schutz der Privatsphäre im Netz. Es enthält gute Anregungen für den Einstieg in eine Diskussion über Online-Communities mit Jugendlichen. mehr...

Medienkompetenz: Soziale Netzwerke

Die Unterrichtseinheit des Spitzenverbandes der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) fordert Schülerinnen und Schülern auf, ihre eigene Position gegenüber Sozialen Netzwerken zu festigen, diese aber auch den Meinungen von Erwachsenen und Kritikern gegenüber zu stellen. Das Angebot ist konzipiert für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II. Die Unterrichtsmaterialien können über das Schulportal heruntergeladen werden. Zur Unterrichtseinheit...

Mediaculture Online

Die Webseite bietet beispielhafte Unterrichtseinheiten zum Thema Communities für Lehrerinnen und Lehrern, aber auch Beispiele für mögliche Verhaltensweisen bei Problemen, die bei der Nutzung von Communities entstehen können. mehr ...

Sicherheit macht Schule

Zu dem Thema "Selbstdarstellung in Sozialen Netzwerken" bietet die Webseite Informationen und Ideen für die Umsetzung des Themas im Unterricht. mehr...


Datenschutz

Der häufig unbedarfte Umgang mit persönlichen Daten in Online-Netzwerken ist mittlerweile Gegenstand der öffentlichen Diskussion. Das Datenschutzproblem liegt einerseits am System des Online-Netzwerkes selbst, andererseits aber auch am Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer. Es werden oft sehr persönliche Daten und Fotos eingestellt. Ein besonderer Anreiz, sich einem Netzwerk anzuschließen, besteht darin, ehemalige Freunde oder Bekannte wieder zu finden. Hierzu ist natürlich die Angabe des realen Namens erforderlich.

Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter

Die "Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter" (FSM) wurde 1997 von zahlreichen Verbänden und Unternehmen der Online-Wirtschaft gegründet und betreibt unter anderem eine Beschwerdestelle. Auf ihrer Webseite werden Gefahrenbereiche sowie Aufgaben und Vorgehen der Beschwerdestelle vorgestellt. Zusätzlich wird ein Internetguide für Eltern zum Download angeboten.

Klicksafe

Auch die Seite 'Klicksafe.de' klärt mit dem Flyer „Datenschutz-Tipps für Jugendliche – So sind Deine Daten im Internet sicher“ Jugendliche darüber auf, welche Folgen die unbedachte Weitergabe und Verbreitung persönlicher Daten im Internet haben kann. Zum Flyer

LMZ BW

Auf der Seite des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg geht es um die Datenschutz-Fallen, die auf Jugendliche beim Umgang mit Sozialen Netzwerken lauern. Hier werden Fragen wie die Halböffentlichkeit und das Sicherheitsgefühl in sozialen Netzwerken sowie der Umgang mit Daten anderer und das Privacy-Paradox besprochen. Zur Seite

youngdata

Mit der neuen Internet-Plattform www.youngdata.de wendet sich der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte Edgar Wagner speziell an Jugendliche. Die Seite erkläre, warum Staat und Wirtschaft ein Interesse an persönlichen Daten haben, wie man sich schützen kann und schützen sollte. Zur Seite



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Seite zuletzt geprüft und aktualisiert: 22.August 2014