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Fragen zu privaten Endgeräten

Sind Tablets und Handys generell unsicher? Welches sichere Gerät darf ich für die Arbeit mit Schülerdaten benutzen?

Zwar sind Tablets oder Handys nicht grundsätzlich unsicherer als Notebooks oder stationäre Desktop-PC. Es können jedoch nur Geräte eingesetzt werden, bei denen die nach § 2 Abs. 2 VO DV I geforderten und in der Genehmigung benannten Maßnahmen zum Datenschutz und zur Datensicherheit umgesetzt werden können. Wichtig ist bei allen Geräten und Betriebssystemen die Pflege und Wartung der verwendeten Software. Beim häuslichen Einsatz von Tablets und Handys ist die Zweckmäßigkeit und Erforderlichkeit einer Verwendung stets zu bedenken:

Sinn und Zweck der Verordnungsregelung ist, die Verarbeitung von Schülerdaten in privaten ADV-Anlagen (z.B. Laptop, Tablet oder Handy) aufgrund einer Genehmigung zu ermöglichen, weil Lehrkräfte einen Teil ihrer Arbeit am häuslichen Arbeitsplatz erledigen oder wenn sie dies mobil in der Schule erledigen.

Verbleiben trotz Beachtung der Regelungen und Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen im konkreten Fall Zweifel, ob die datenschutzrechtlichen Bedingungen mit einzelnen mobilen oder auch stationären Geräten erfüllt werden können, ist die Verarbeitung personenbezogener Schülerdaten darauf nicht vertretbar.

Welche Geräte darf ich für die Arbeit mit Schülerdaten benutzen?(11)

Es können Geräte eingesetzt werden, bei denen die nach § 2 Abs. 2 VO DV I geforderten und in der Genehmigung benannten Maßnahmen zum Datenschutz und zur Datensicherheit umgesetzt werden können. Grundsätzlich sind Tablets oder Handys nicht unsicherer als Notebooks oder stationäre Desktop-PC. Wichtig ist bei allen Geräten und Betriebssystemen die Pflege und Wartung der verwendeten Software. Beim häuslichen Einsatz von Tablets und Handys in dienstlichem Kontext ist die Zweckmäßigkeit und Zulässigkeit einer Verwendung zu bedenken.

Sinn und Zweck der Verordnungsregelung ist, die Verarbeitung von Schülerdaten in privaten ADV-Anlagen (z.B. Laptop, Tablet oder Handy) aufgrund einer Genehmigung zu ermöglichen, damit Lehrkräfte einen Teil ihrer Arbeit am häuslichen Arbeitsplatz oder (mobil) in der Schule erledigen. Verbleiben trotz Beachtung der Regelungen und Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen im konkreten Fall Zweifel, ob die datenschutzrechtlichen Bedingungen mit einzelnen mobilen oder auch stationären Geräten erfüllt werden können, ist die Verarbeitung personenbezogener Daten aus der Schule darauf nicht vertretbar.

Sind private NAS zulässig? (12)

NAS („Network Attached Storages“) sind so zu bewerten wie jedes andere Speichermedium (z. B. externe Festplatte). Besonderes Augenmerk sollte beim Einsatz von privaten NAS auf die Zugriffsrechte bezüglich der gespeicherten dienstlichen Daten gelegt werden. Grundsätzlich ist es zu begrüßen, wenn Lehrkräfte mit NAS konsequent Datensicherungen vornehmen; Maßnahmen zur Datensicherung werden in „Teil B – Datensicherheit“ der Genehmigung auch ausdrücklich gefordert.


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Seite zuletzt geprüft und aktualisiert: 24.April 2019

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