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Fragen zur Umsetzung von Maßnahmen zum Datenschutz und zur Datensicherheit

Was ist ein ausreichend sicheres Passwort? (90)

Empfehlungen für sichere Passwörter finden sich u.a. auf den Seiten des BSI: Link

Ein Erklärvideo zu diesem Thema findet sich hier: Link

Vor allem bei Geräten, die regelmäßig mit in die Schule genommen werden, sollte das Passwort regelmäßig geändert und darauf geachtet werden, dass Lernende die Anmeldung am Gerät nicht beobachten können, um das Passwort oder Sperrmuster auszuspionieren. Ein Passwort sollte an einem sicheren Ort und nicht etwa im Deckel des Lehrerplaners, der dann vielleicht offen in der Klasse liegt, notiert sein. Passwortmanager können bei der Ablage der Passworte eine Hilfe sein.

In der Regel wird ein Passwort beim Anlegen eines Benutzerkontos erstellt. Da bisher nur wenige PC oder Notebooks über biometrische Verfahren (z. B. Fingerabdruck) zur Sicherung des Gerätes verfügen, bleibt das Passwort das gängigste Verfahren, den Zugriff auf diese Geräte zu sichern.

Falls das eingesetzte Endgerät Biometrische Verfahren, wie Fingerabdruck, Retina Scan oder Gesichtserkennung unterstützt, bieten diese in einer schulischen Umgebung eine gute und verlässliche Sicherung, da diese von Lernenden nicht leicht ausspioniert werden können

Genügt als Zugriffsschutz ein Sperrkennwort auf meinem privaten Endgerät? (92)

Die Genehmigung fordert die Einrichtung eines Sperrkennwortes. Sollte das eingesetzte Betriebssystem die Möglichkeit bieten, bei Abmeldung die Festplatte bzw. Festplattenpartition zu verschlüsseln – z. B. FileVault auf Mac-Rechnern - so sollte diese aktiviert werden.

Warum ein separates Nutzerkonto? (93)

Über die Einrichtung eines separaten – dienstlichen – Nutzerkontos wird eine klare Trennung von dienstlicher und privater Nutzung des Gerätes vorgenommen und gewährleistet dass unberechtigte Personen – z. B. die eigenen Kinder – keine dienstlichen Daten zur Kenntnis nehmen.

Welche Schritte zur Datensicherung muss ich an meinem Laptop vornehmen? (73)

Das Bundesamt für Informationssicherheit hat eine Handreichung „Sichere Nutzung von PCs unter Microsoft Windows 7 - Empfehlungen für Privatanwender“ veröffentlicht. Diese findet sich hier: Link

Wie kann ich Daten sicher löschen? (74)

Um Daten endgültig zu löschen reicht es nicht aus, diese einfach in den Papierkorb zu ziehen. Für ein sicheres Löschen existieren auf dem Markt geeignete Softwarelösungen. Auch die Festplattenhersteller bieten Systemwerkzeuge an, um Datenträger zu bereinigen. Beim Löschen sind auch Backupdatenträger einzubeziehen.

Solange Geräte von der Lehrkraft zur Ausübung ihrer dienstlichen Tätigkeiten in Verwendung sind, und die geforderten Maßnahmen zur Datensicherheit eingehalten werden - z. B. der Verwendung eines separaten, dienstlichen Benutzerkontos und eines sicheren Sperrcodes, kann das „unsichere Löschen“ als unkritisch betrachtet werden.

Dagegen ist bei der Weitergabe oder dem Verkauf von zu dienstlichen Zwecken eingesetzten privaten Endgeräten unbedingt darauf zu achten, dass die Geräte vorher „gesäubert“ werden. Dazu gibt es spezielle Softwaretools, mit denen ggf. noch vorhandene Daten endgültig gelöscht werden können. Gleiches gilt bei Verwendung von mobilen Datenträgern zum Datenaustausch – z. B. USB-Sticks oder Festplatten für Datenbackups.

Sollen Datenträger endgültig dem Recycling zugeführt werden, können diese auch physikalisch zerstört werden, sodass eine Verwendung nicht mehr möglich ist.

Weitere Informationen bietet das BSI hier: Link

Wie kann ich - den Vorgaben entsprechend - Zeugnisberichte an die Schule übertragen? (95)

Ein Datenaustausch zwischen privatem Endgerät und schulischer IT kann z. B. über die Dateiablage von LOGINEO NRW oder einer anderen schulischen Basis-IT-Infrastruktur erfolgen. Ebenso können Daten mittels verschlüsselter USB-Sticks oder anderer mobiler Datenträger transportiert werden. Darüber hinaus gibt es für SCHiLD NRW eine gesicherte Online-Übertragung von Noten.

Niemand außer mir hat Zugang zu meiner privaten ADV-Anlage. Mein PC ist nie online. Warum soll ich jetzt ein Benutzerkonto anlegen oder ein aktuelles Betriebssystem aufspielen? (86)

Computer, für deren Betriebssystem keine Sicherheitsupdates existieren, stellen auch dann ein potenzielles Risiko dar, wenn sie nicht mit einem Netzwerk verbunden sind. Spätestens dann, wenn Daten z. B. über externe Datenträger ausgetauscht werden sollen, können Schadprogramme auf diese Rechner gelangen oder von dort über externe Datenträger verbreitet werden. Aus diesem Grund ist für solche Geräte die Genehmigung zu verweigern.


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Seite zuletzt geprüft und aktualisiert: 04.April 2019

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