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Erfahrungsaustausch "Lern-IT und Content"

Termin: 5. Juni 2007
Ort: Medienzentrum Rheinland Düsseldorf
Veranstalter: Medienberatung NRW


Lern-IT und lernförderliche Content-Strukturen

Klaus Paschenda, Medienberatung NRW


Die Sicht der IT-Dienstleister

Georg Helmes, regio-it Aachen
Andreas Zboralski, KRZN


Erstellung digitaler Lernmittel bei Verlagen

Dr. Carsten Kindermann, VdS Bildungsmedien


Workshops

Dem ersten Erfahrungsaustausch schlossen sich kleinere kurze Workshops an, um die vorhandenen Fragen und Probleme zu konkretisieren:

  • Aus den möglichen pädagogischen Ansätzen, den bildungspolitischen Vorgaben und den in Schulen gegebenen personellen und technischen Rahmenbedingungen resultiert ein für neue Medien schwieriger Markt. Eine Vernetzung der einzelnen Faktoren hinsichtlich einer zukünftigen lernförderlichen Infrastruktur ist nötig und hilfreich.
  • Unter Berücksichtigung der aktuellen Möglichkeiten, Inhalte zur Verfügung zu stellen, könnten einige wenige Standardverfahren praxisreif abgesprochen werden: Contenthosting beim Verlag, Contenthosting beim IT-Dienstleister, Verfahren zur Einbindung in Lernplattformen.
  • Ausgehend von der Software-Checkliste Baden-Württemberg könnte vorgeschlagen werden, wie diese beispielsweise bezüglich Contentsoftware und Softwareverteilung ergänzt werden kann, um eine grundsätzliche Verlässlichkeit der Softwareeigenschaften sicher zu stellen.
  • Wünschenswert ist die Erarbeitung von einigen wenigen Lizenzmodellen, die von allen Verlagen übernommen werden können: z.B. Einzellizenz, Netzwerklizenz, Concurrent User Lizenz, Campuslizenz, Landeslizenz

Die folgende Übersicht zeigt beispielhaft Themenkreise und aufgeworfene Fragen.

Geschäftsmodelle

  • Welche Distributionsmodelle sind sinnvoll? (grundsätzliche Verfahren; Buch, CD, Web/LMS)
  • Welche Inhalte sind wie (frei) verfügbar?
  • Wie? (Ist auch im Sinne von anywhere-anytime zu verstehen)
  • Sind Warenkörbe sinnvoll?

Lizenzmodelle

  • Welche grundlegenden Lizenztypen sind erforderlich?
  • Welche Formen von digitalem Rechtemanagement sind für Schulen sinnvoll?
  • Welche entsprechenden Verrechnungsverfahren sind anzusetzen?

Kunden

  • Wie werden die Lehrer von den Verlagen erreicht?
  • Wie werden die Lehrer auf das Angebot der IT-Dienstleister hingewiesen?

Inhalte

  • Welche Inhalte stehen zur Diskussion? (Begriff Content)
  • Wie werden die Metadaten erfasst?
  • Wie wird eine geeignete Verschlagwortung erreicht? (social bookmarking, tagging...)

Geschäftspartner IT-Dienstleister

  • Wie kann die Software (Daten, Programme, Patches...) verteilt werden?

Datenformate

  • In welchen Datenformaten werden die Inhalte angeboten? (z.B. bei Texten: txt, pdf, aber nicht doc)
  • In welchen Datenformaten werden Trainings- und Diagnosesoftware angeboten? (universelle Verwendbarkeit)

EDV-Strukturen

  • Gibt es besondere Systemvoraussetzungen?
  • Wo liegen die Metadaten, Daten? (u.a. Offline-Verfügbarkeit)
  • Welche Ports werden benutzt?

Seite zuletzt geprüft und aktualisiert: 30.Mai 2020

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