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Installation der Software

Quelle: Medienberatung NRW

Auch bei Softwarelösungen ist eine Standardisierung aus Sicht des Schulträgers wünschenswert. Um Schulen trotzdem individuelle Schwerpunktsetzungen zu ermöglichen, kann die Standardisierung in Form von drei Blöcken aufbereitet werden, wie sie auch von BREITER (2015) vorgeschlagen wird.

Für den Schulträger kann es günstig sein, wenn sich seine Schulen für einheitliche Softwarelösungen entscheiden und er so Synergieeffekte erzielen kann. Mit LOGINEO NRW wird den Schulen in Nordrhein-Westfalen für das Schulpersonal eine geschützte Basis IT-Infrastruktur kostenfrei und auf Dauer angeboten, die durch den kommunalen Schulträger für Schülerinnen und Schüler erweitert werden kann. Weitere Dienste und Angebote, wie beispielsweise Lernmanagementsysteme lassen sich anbinden.

Der Schulträger wird allein aus wirtschaftlichen Gründen auf eine Reduktion der Softwarevielfalt an den Schulen hinarbeiten. Zentrale Beschaffung, Bereitstellung und Administrierung hilft nicht nur bei Lizenzfragen den Überblick zu behalten, sondern kann auch Einsparungen bewirken. Bei Opensource- und Freeware-Lösungen sind insbesondere die Fragen des Supports und der Wartung zu bedenken. Wünschenswerte sowie notwendige Updates sämtlicher genutzter Software werden auf diese Weise erheblich erleichtert. Bei kostenloser Software, vor allem bei Apps, sollte man hinterfragen, welche Motivation die Anbieter verfolgen (kostenlos heißt nicht immer gratis) - oft zahlt der Anwender nämlich mit seinen Daten. Shareware ist keine Freeware, auch wenn dies häufig verwechselt wird. Open Source und Freeware sind häufig nur für die private Nutzung kostenlos, ob dies auch für den Einsatz in der Schule gilt, muss im Zweifelsfall geklärt werden, hier genügt oft der Blick in die AGB.

Eine zentrale Beschaffung und Lizenzierung von Software über den Schulträger oder sogar über kommunale Rechenzentren kann zu günstigeren Konditionen führen, beispielsweise wenn Rahmenverträge über Softwarelizenzen abgeschlossen werden. Ein Beispiel für zentrale Beschaffung in bundesweitem Ausmaß ist der FWU (Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht) Rahmenvertrag für Microsoft Produktlizenzen (FWU Vertrag).



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Seite zuletzt geprüft und aktualisiert: 24.Mai 2019

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