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Nutzungsordnungen

Der Einsatz von Computern und digitalen Endgeräten gehört heute zum Angebot eines schülerzentrierten, kompetenzorientierten Unterrichts. Deshalb sind verbindliche Regeln zur Nutzung der schulischen IT-Infrastruktur unumgänglich. Die Regeln sind im Rahmen des Erwerbs von Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu thematisieren sowie von ihnen - und bei Minderjährigen - von deren Erziehungsberechtigten zu unterschreiben.

Nutzungsordnung für Schülerinnen und Schüler

Der bereitgestellte Mustertext, berücksichtigt unterschiedliche Nutzungsszenarien, die nicht auf jede Schule zutreffen werden. Er dient daher als "Ausgangspunkt" für eine individuelle Nutzungsordnung und muss von der jeweiligen Schule an die konkreten Gegebenheiten angepasst werden. Anmerkungen unter dem Text werden helfen, die Bedeutung einzelner Passagen zu erläutern und erklären, wo Änderungen vorgenommen oder Passagen gestrichen werden können.


Beispiele für Nutzungsordnungen in der Schule

Beispiel für eine Mediennutzungsvereinbarung von der Werner-von-Siemens Gesamtschule, GeK Unna, Stand 03.2015.

Beispiel für eine Vereinbarung zur Nutzung digitaler Medien (PDF, 296 KB) des Städtischen Gymnasiums Straelen, Stand 10.2015.

Beispiel für eine Vereinbarung zur Nutzung mobiler Endgeräte (PDF, 39 KB) der Walter-Bader-Realschule Xanten, Stand 2015.


Für Eltern

Nutzungsvereinbarung zum Internetgebrauch

Illegale Downloads sowie das Filesharing urheberrechtlich geschützter Werke kann hohe Kosten durch Abmahnungen nach sich ziehen. Diese Abmahnungen richten sich i.d.R. an die Erziehungsberechtigten. Eine Unterweisung und Aufklärung der Kinder und Jugendlichen durch die Erziehungsberechtigten kann unter Umständen eine Haftung ausschließen (siehe dazu auch BGH, Az. I ZR 74/12).
Zur Dokumentation der Unterweisung um Urheberrecht kann der bereitgestellte "Vertrag" zwischen Erziehungsberechtigten einerseits und Kindern und Jugendlichen andererseits dienen. Als Freifahrtschein für den sorglosen Download und Austausch von Dateien über das Internet darf dieser jedoch nicht missinterpretiert werden, denn die Musik- und Filmindustrie kann auch die minderjährigen Täterinnen und Täter direkt in Haftung nehmen (siehe dazu auch den Artikel in der c't 2012, Heft 24, Seite 41).

Der Vertrag wurde von Rechtsanwalt Christian Solmecke aus der Kölner Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE (www.wbs-law.de) erstellt und kann kostenfrei genutzt und weiterverteilt werden.

Internetrecht für Eltern
Ein praktisches Nachschlagewerk für Eltern rund um das Internetrecht stammt ebenfalls aus dieser Kanzlei.

Die Bereitstellung der Mustertexte erfolgt ohne jegliche Gewähr.



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Seite zuletzt geprüft und aktualisiert: 23.August 2019

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