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Medienkompetenzrahmen NRW

Bild und Wortmarke des Medienkompetenzrahmens NRW

Für Grundschulen, Förderschulen und Schulen mit Sekundarstufe I gibt es in Nordrhein-Westfalen den Medienkompetenzrahmen NRW. Sein Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen bis zum Ende der Pflichtschulzeit einen systematischen und umfassenden Aufbau von Medienkompetenz zu ermöglichen. Neben dem sicheren, kreativen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien gehört hierzu auch eine informatische Grundbildung.

Der Medienkompetenzrahmen NRW wurde im Oktober 2017 aktualisiert, zuvor war ein ähnliches Konzept seit 2010 unter dem Namen (Initiative) Medienpass NRW bekannt. Im Rahmen einer festen, regelmäßig tagenden Arbeitsgruppe steuern die o. g. Verantwortlichen die (Weiter-)Entwicklung des Medienkompetenzrahmen NRW. Ausschlaggebend für die Überarbeitung vom Medienpass NRW hin zum Medienkompetenzrahmen NRW war die Strategie „Bildung in der digitalen Welt" (veröffentlicht im Dezember 2016) der Kultusministerkonferenz (KMK), welche auf die Herausforderungen des digitalen Wandels in der Bildung und der damit einhergehenden Transformation im Bildungssystem reagiert hat. In dieser Strategie haben sich alle Bundesländer auf eine verbindliche Umsetzung der dort vorgestellten Bildungsziele geeinigt.


sechs verschiedene Bereiche

Die sechs Kompetenzbereiche des Medienkompetenzrahmens NRW.

Mittels des Medienkompetenzrahmen NRW werden Kinder und Jugendliche dabei unterstützt, in sechs verschiedenen Bereichen systematisch wichtige Schlüsselqualifikationen zu erlangen. Neben dem „Bedienen und Anwenden“, „Informieren und Recherchieren“, „Kommunizieren und Kooperieren“ zählen hierzu auch das „Produzieren und Präsentieren“ sowie das „Analysieren und Reflektieren“. Der Bereich „Problemlösen und Modellieren“ ermöglicht schon ab den ersten Klassen eine informatische Grundbildung.

Der Medienkompetenzrahmen NRW ist auch Ausgangspunkt für die Entwicklung eines schulinternen Medienkonzepts. Alle Schulen in NRW sind dazu verpflichtet, entsprechend ihrer pädagogischen Bedürfnisse und ausgehend von der bereits vorhandenen Ausstattung ein Medienkonzept aufzustellen, das sich am Schulprogramm orientiert und auch ein schulspezifisches Qualifizierungskonzept enthält (BASS 16-13 Nr. 4 „Unterstützung für das Lernen mit Medien“; Schulmail „Medienkompetenzrahmen NRW“ vom 26.6.2018).

Das Unterstützungsportal www.medienkompetenzrahmen.nrw bietet Lehrkräften zu den verschiedenen Kompetenzbereichen Impulse, Ideen und Anregungen für den Unterricht in verschiedenen Fächern und Schulstufen sowie Planungshilfen für die Erstellung des schulischen Medienkonzepts. Da der Medienkompetenzrahmen NRW auch in außerschulischen Bildungsangeboten wie etwa denen der Jugendhilfe umgesetzt wird, finden sich online auch hierzu entsprechende Projekte und Ansprechpartner*innen. Weiterhin gibt es dort Veranstaltungshinweise sowie aktuelle Link- und Tool-Tipps rund um die Bildung in der digitalen Welt.


Der Medienkompetenzrahmen NRW wird getragen von:


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Seite zuletzt geprüft und aktualisiert: 27.Juni 2022

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